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P

pädagogisch- dialogisches Diagnostizieren

Im Folgenden verstehen wir unter dem Prozess des pädagogisch- dialogischen Diagnostizierens, solche Informationen zu Lernvoraussetzungen, Lernprozessen und dem Lernstand der und des Lernenden zu ermitteln (differenziertes Verstehen), um zu aussagekräftigen und möglichst objektivierbaren Einschätzungen in der Schulpraxis zu gelangen, die relevant sind für die gezielte individuelle Unterstützung der bzw. des Lernenden.

(vgl. Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München 2009)


Problem

Das Problem als pädagogisches Initial von Unterricht ist eine vom Lerner erfahrene, erlebte oder interpretierte situationsgebundene Irritation und Lernherausforderung, die darauf ausgerichtet ist, zukünftiges gesellschaftliches und berufliches Handeln zu antizipieren, als subjektiv relevant zu entschlüsseln und übend zu bewältigen.

In Anlehnung an: Holzkamp (1993)

 


Professionalisierung

Professionalisierung von Lehrkräften ist die Entwicklung von Haltungen, Fähig- und Fertigkeiten, um in den beruflichen Handlungsfeldern kompetent agieren zu können. Professionalisierung zielt somit auf das Professionellwerden der Berufsinhaber, also auf die Herausbildung von Professionalität ab.